Gappenach die Perle des Maifelds

Beine und Seele baumeln lassen

Raiffeisenbank Welling spendet Baumelbank





Im Rahmen der diesjährigen Gappenacher Kirmes wurde die neu errichtete Baumelbank durch Vorstandsmitglied Udo Link von der Raiffeisenbank Welling der Öffentlichkeit übergeben. Die Initiative der ungewöhnlichen Baumaßnahme ging von Kolpingmitglied Herbert Zerweck aus. Die handwerklichen Arbeiten erledigte wie gewohnt Kolpingmitglied Heinz Henrich. Entsprechend bleibt der Wunsch, dass viele Wanderer und Gappenacher Bürger ihre Füße und ihre Seele auf der Bank baumeln lassen.

Personen v.l.n.r. Heinz Henrich, Udo Link, Herbert Zerweck

Wallfahrt

Kolpingfamilie Gappenach gemeinschaftlich zur Friedenswallfahrt Fraukirch

Die diesjährige Friedenswallfahrt der Kolpingfamilien aus dem Bezirk Mayen zur Fraukirch findet am Sonntag den 10.06.2018 statt.
Wir treffen uns um 17:30Uhr zur gemeinsamen Abfahrt mit dem Bus am Gemeindehaus. Ca. ab 18:00Uhr Treffen am Reginarisbrunnen mit anschließender Wallfahrt zur Fraukirch. Anschließend Gottesdienst in der Fraukirch. Im Anschluss findet im Fraukircher Hof der gemütliche Ausklang der Wallfahrt statt.
 

von Gappenach hinaus in die Welt

Unser Abenteuer Tansania

Wir, Annika und Pia haben uns ein echtes Abenteuer vorgenommen. Wir planen gemeinsam für mehrere Monate eines der ärmsten Länder der Erde zu besuchen und dort im Rahmen unserer Möglichkeiten unsere Hilfe und Unterstützung anzubieten.

Wir wollen helfen und zwar da, wo die Hilfe dringend benötigt wird und auch hoffentlich mit offenen Armen angenommen wird. Unser Ziel steht bereits seit längerem fest, wir wollen nach Afrika. Um diesen Plan zu verwirklichen, haben wir uns mit den Schwestern vom Heiligen Geist des Marienhofes Koblenz zusammengesetzt. Die dort ansässigen Schwestern haben Missionsstellen in ihrem Heimatland Indien, als auch in Ostafrika, in Tansania. Somit stand unser genaues Ziel fest: Tansania.

Aber warum gerade Tansania?

Tansania zählt zu den am geringsten entwickelten Ländern der Welt, laut des Human Development Index. Trotz allgemeiner Schulpflicht, fehlen im ländlichen Raum vielen Familien das Geld um ihren Kindern eine Bildung zu ermöglichen. Aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten liegt der Alphabetisierungsgrad von Personen ab 15 Jahren nur bei etwa 70%. Die medizinische Versorgung dort ist mangelhaft. Nicht einmal die Hälfte der Geburten wird medizinisch betreut. Somit wundert man sich auch nicht über die hohe Säuglingssterblichkeit, die dort herrscht. 80% der Frauen werden moderne Verhütungsmittel vorenthalten und rund 30% der Bevölkerung leidet an Unterernährung. Das Land hat zudem mit Malaria zu kämpfen, woran jährlich circa 60 000 Menschen in Tansania sterben. Viele Mädchen und Frauen werden dort aufgrund der mangelnden Bildung misshandelt oder sexuell missbraucht und infizieren sich mit dem HIV- Virus.

All diese Missstände wurden von den Schwestern erkannt. Diese richteten daraufhin zwei Missionsstellen dort ein. Die eine liegt in der unmittelbaren Nähe der Küstenstadt Daressalem, wo sich auch die Regierung befindet. Die andere Missionsstelle, wo wir, Pia und Anni auch drei beziehungsweise fünf Monate unseren Sommer 2018 verbringen werden, liegt im Landesinneren, im Bezirk Morogoro, in dem Ort Ujamaa, Msolwa. Dort leben circa 3300 Menschen, die hauptsächlich von der riesigen Zuckerrohr Plantage leben. Jährlich werden um die 130 000 Tonnen nur von dieser Plantage in Ujamaa exportiert. Die Schwestern wohnen dort seit 2008 in einem Kloster. Zu ihren Aufgaben zählt die Hilfe in der Pfarrei und sie führen in Ujamaa ein Mädcheninternat.

Dort leben Kinder und Jugendliche in unserem Alter. Neben dem Internat zählt der Unterricht in der Pfarreisschule zu ihren Aufgaben.

Als Vorbereitung für Annikas Studium mit dem Ziel Grundschullehrerin zu werden, möchte Sie während ihres Aufenthalts hauptsächlich kleine Arbeiten in der Schule und im Internat übernehmen. Dazu zählen unter anderem Hausaufgabenbetreuung oder auch die Unterstützung des Unterrichts. Eine weitere Aufgabe der Schwestern ist die Krankenversorgung des kleinen Ortes und der Umgebung . Hier wird Pia ein Praktikum absolvieren und bei kleineren Aufgaben helfen, wie zum Beispiel Medikamente anreichen, Pflaster kleben oder auch nur für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Zusätzlich dazu gehen wir mit zu Familienbesuchen und spielen dort mit den Kindern oder unterhalten uns mit den Einheimischen über ihre Lage. Des Weiteren wird unsere Aufgabe auch sein den Schwestern im Alltag zu helfen und alltägliche Haushaltsarbeiten zu leisten, wie zum Beispiel das zubereiten von Mahlzeiten oder das Kloster sauber zu halten. Was uns sonst noch alles erwartet, ist erst vor Ort zu sehen.

Wir freuen uns schon riesig diese neuen aufregenden Erfahrungen zu sammeln und sind gespannt wie das Leben am anderen Ende der Welt verläuft.

Gerne werden Spenden angenommen:

Spendenkonto:

Schwestern v. Hl. Geist, Konto- Nr.:106344,

Sparkasse Koblenz, BLZ 570 501 20,

Zweck: Projekt Anni und Pia

IBAN: DE30 5705 0120 0000 1063 44,

BIC: MALADE51KOB

(Spendenquittung möglich

bitte vollständige Adresse angeben)

Kolpingfamilie

Kolpingfamilie Gappenach
 
Infoveranstaltung unseres Kolpingbezirks Mayen vom 18.Mai in Mayen:
Kolpingwerk – Pflegeversicherung – Krankenkasse – Wie passt das zusammen?
 
„In den Gremien der Kranken-und Pflegeversicherungen haben wir als Kolpingwerk die Möglichkeit uns für Versicherte einzusetzen“. Silvia Berger und Hans-Peter Gerhards wissen, wovon sie sprechen: Die beiden Kolpingmitglieder (aus Mendig und Mayen) sind seit Jahren als ehrenamtliche Mitglieder in den Widerspruchsausschüssen zweier großer Krankenkassen aktiv. „Man muss manchmal hartnäckig sein und den Mund aufmachen, dann kann man etwas für die Versicherten erreichen“.
Stellt der Versicherte einen Antrag bei seiner Krankenkasse für Medikamente, Kuren o.ä. und wird dieser Antrag abgelehnt, so kann er Widerspruch dagegen einlegen. „Dann landet dieser Widerspruch oftmals auf unserem Tisch“. Die Widerspruchsausschüsse der Krankenkasse sind paritätisch besetzt mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern. „Wir üben als Widerspruchausschuss eine Kontrollfunktion aus“, so Hans-Peter Gerhards.
Im Laufe der Jahre macht man als Mitglied eines Widerspruchsausschusses einer Krankenkasse seine Erfahrungen und gewinnt ein spezifisches Fachwissen, von denen die beiden Kolpingmitglieder an diesem Abend den Zuhörern im Mehrgenerationenhaus in Mayen berichten: Anerkennung einer „Chronischen Erkrankung“, Krankengeld und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Antrag beim Sozialgericht auf „einstweiligen Rechtsschutz“.
Die Zuhörer verlassen die zweistündige Informationsveranstaltung, in der viele Fragen gestellt und beantwortet wurden, und es wird klar, dass der kirchliche Sozialverband Kolping weit mehr zu bieten hat, als manchem vorher bewusst war: In den Widerspruchsausschüssen der Krankenkassen setzen sich Kolpingmitglieder ehrenamtlich für Versicherte ein.
(Die Veranstaltung wird unterstützt von der KEB).

Datenschutz

Die neue Datenschutzverordnung tritt am 25 Mai 2018 in Kraft.

Mehr Information finden hier :

Datenschutz

Gappenach die ersten !! Kreisverw. Mayen-Koblenz

Erste Seniorenbank steht in Gappenach


Kreissparkasse Mayen unterstützt Bewegungsprojekt des Landkreises


KREIS MYK. In Gappenach steht die erste Seniorenbank des Landkreises Mayen-Koblenz. „Dabei handelt es sich um eine Holzbank mit erhöhten Sitzflächen, ergonomischer Rückenlehne sowie Arm- und Fußstützen. Sie ist für Senioren besonders komfortabel und erleichtert ihnen das Aufstehen nach einer Verschnaufpause“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Die Kreissparkasse Mayen sponsert die Sitzmöbel in Mayen-Koblenzer Gemeinden, die am Kreisprojekt „Bewegung in die Dörfer“ teilnehmen.

Der Landkreis hatte die Idee zu den seniorengerechten Sitzbänken und die Kreissparkasse Mayen war direkt begeistert. „Spontan wurde zugesagt, deren Kauf zu unterstützen und ein Prototyp bei der Kommaktiv in Auftrag gegeben“, freut sich der Landrat. Dazu Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen: „Nach Gappenach erhalten Kirchwald und Löf ihre Bank. Auch weitere Gemeinden aus unserem Geschäftsbereich, die ebenfalls am Bewegungsprojekt teilnehmen, können sich schon freuen. In Rüber, Mertloch und Weiler wird im kommenden Jahr eine Seniorenbank aufgestellt. Esch betont, dass für die Kreissparkasse eine gemeinwohlorientierte Ausrichtung sehr wichtig sei, denn damit stärke man das gesellschaftliche Engagement in der Heimat: „Bürgerrendite ist ein Leitmotiv und Markenzeichen der Sparkassen.“

Ein ausgedehnter Rundgang ums Heimatdorf ist für manche Senioren oft nur eingeschränkt möglich, wenn sie sich nicht zwischendurch hinsetzen und ausruhen können. „Wir wollen nicht, dass ältere Menschen auf ihren gewohnten Spaziergang verzichten, nur weil sie keine passenden Bänke für Pausen vorfinden“, sagt Lea Bales, Projektverantwortliche im Kreishaus. Doris Pütz leitet die Bewegungsgruppe in Gappenach. Ihre Gruppe besteht aus 18 Senioren, die sich wöchentlich treffen und gemeinsam verschiedene Aktivitäten unternehmen. „Die neue Bank ist prima gelungen. Besonders freuen wir uns über die Armlehnen, denn sie sind eine echte Erleichterung beim sicheren Aufstehen. Wir werden den Bankbesuch nun fest in unsere Spazierroute aufnehmen.“

Gemeinsam mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung und dem Sportbund Rheinland sowie der Alzheimer Gesellschaft initiierte der Landkreis Mayen-Koblenz das Bewegungsprojekt „Bewegung in die Dörfer“. Ziel ist es, bei Senioren den Spaß an der Bewegung zu fördern und der Vereinsamung vorzubeugen. „Sportliche Höchstleistungen sind absolut nicht gefragt. Es geht uns darum, dass Menschen nicht alleine zu Hause sitzen. Sie sollen Körper und Geist bewegen und mit anderen präventiv etwas für ihre Gesundheit tun“, so die Lea Bales.

Zielgruppe sind insbesondere Menschen über 70 Jahre, die sich bisher nicht oder kaum sportlich engagiert haben, die jedoch leichte Bewegungsangebote noch wahrnehmen könnten. „Der Spaß an der Gemeinschaft steht immer im Vordergrund. Menschen mit Demenz sind genauso in den Bewegungsgruppen willkommen, wie alle anderen mit und ohne körperliche oder geistige Einschränkungen“, sagt die Projektverantwortliche.

Bisher treffen sich in neun Gemeinden in Mayen-Koblenz Bewegungsgruppen. Weitere Gemeinden haben sich bereits zu einer kostenlosen Schulung für Bewegungsbegleiter angemeldet und wollen ebenfalls künftig Angebote für Senioren machen.
Mehr Infos zum Kreisprojekt „Bewegung in die Dörfer“ unter www.kvmyk.de oder bei Lea Bales, Telefon 0261/108-275, E-Mail lea.bales@kvmyk.de .


Herausgeber: Pressestelle der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Büro Landrat, Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz
Verantwortlich: Martin Gasteyer, Pressesprecher, Telefon 0261/108-212, Telefax 0261/108-8-212, e-Mail-Adresse:
martin.gasteyer@kvmyk.de , Internet-Adresse: www.mayen-koblenz.de



Gappenach 06052018